Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Außerdem verwenden Folgende Plugins Cookies:
Erweiterter Account Switcher
Mention Me
Mybb for Mobile
Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

[Aversio] Irish Bastard
Erstkorrekteur: Alex [ ] Ok vorhanden von Dee [ ] Mika [ ]
#1

  
  
Hey! It's me!
Name
Brendan Keven O’Callaghan
Bei den Namen wurde von seinen Eltern viel Wert darauf gelegt, dass man in der Tradition der irischen Vornamen bleibt, aber dennoch welche wählte, die auch ein Amerikaner aussprechen kann. So fiel die Wahl auf Brendan [irisch: ‚Prinz‘], als Zweitnamen bekam er in dem Brauch der Familie den Namen seines Vaters Keven [irisch: ‚Schön‘]. Sein Nachname O’Callaghan [irisch: ‚Vom Mutigen Krieger‘] ist bereits seit mehreren Generationen in New York bekannt.

Spitznamen
Bren | O’Callaghan | Paddy | Irish Bastard
Seine Mutter und seine Schwester sind wohl die einzigen Menschen auf dieser Erde, die ihn tatsächlich noch Bren nennen. Früher gab es noch den Spitznamen Junior von Seiten seines Vaters, doch seit dieser gestorben ist, nennen Brendan die Meisten nur noch bei seinem Nachnamen. Die beleidigenden Bezeichnungen Paddy oder Irish Bastard hingegen, sollte man dem Irischamerikaner niemals ins Gesicht sagen, wenn man danach nicht unbedingt dessen Unmut auf sich ziehen will. Und das sollte man wirklich nicht.

Alter & Geburtstag
9ter November 1977 | 37 Jahre
Brendan wird noch in diesem Jahr 38 Jahre alt und scheint damit auf der Höhe seines Einflusses und seiner Kraft zu sein. Jedoch gab es in seinem Leben bereits genug Vorkommnisse, die ihn oftmals markanter wirken lassen als es seinem Alter entsprechend zu sein scheint.

Herkunft
Hell’s Kitchen | Manhattan | New York
Dieser Stadtteil ist wohl durch seine hohe Kriminalitätsrate und seine Einwanderer bekannt. Zumindest bis sich langsam anfing ein Wandel zu vollziehen. Seit den 80ern beginnt hier immer mehr das alltägliche Leben mit Studenten Einzug zu finden. Doch das hielt die O’Callaghan nicht davon ab, dass sie weiterhin ihre Geschäfte dort regelten und im Viertel die vermutlich eine der bekanntesten Familien sind.

Blutstatus
Halbblut
Sein Vater ist zwar ein Muggel, aber seine Mutter selbst ist Halbblut. Insgesamt könnte man ihn vielleicht sogar als Viertelblut bezeichnen, aber wer tut so etwas schon?

Gesinnung
Rechtschaffen bis Chaotisch Böse
Es ist wohl eine Frage um welche Sache es genau geht. Insgesamt findet Brendan ein vernünftiges System gut, das sich auf Ehre und Stärke stützt. Allerdings würde er persönlich keine Sekunde zögern dieses System im Zweifelsfall zu stürzen und die Schwäche des derzeitigen Anführers auszunutzen. Zu was macht ihn das? Er würde wohl sagen, dass er einfach die richtige, realistische Einstellung hat.

Beruf
Krimineller | Stellvertretender Leiter der Magischen Strafverfolgungspatrouille

Brenden wurde in diese ‚Lebenssituation‘ hinein geboren wurde. Hauptsächlich Drogen, Schutzgeld und hier und da damit verbunden ein paar Morde, das ist die Sprache, die er versteht. Ihm persönlich wurde noch niemals etwas nachgewiesen. Er fährt viel mehr den Ruf, dass er eben genau aus diesen Gründen persönlich dagegen vorgeht, weil er es eben kennt. Und das läuft ziemlich gut. So gut, dass bereits stellvertretender Leiter der Magischen Strafverfolgungspatrouille ist. Denn eines muss man dem Schlitzohr lassen: Er hat Ehrgeiz und weiß es sich zu verkaufen. Zu seinem … Nebenverdienst gehört hauptsächlich so etwas wie Schmuggel,

Besonderheiten
Animagus
Der junge Mann kann sich tatsächlich in einen Dobermann verwandeln. Ziemlich praktisch — wenn man hier und da praktisch einfach verschwinden kann. Er hat dies im Zuge seiner Ausbildung damals im Ministerium gelernt.

Irrwicht
Sein Vater
Brendan würde es niemals zugeben, aber sein Irrwicht ist sein Vater. Die Angst ihn zu enttäuschen ist immer noch tief in ihm verankert, obwohl er das gar nicht will und sein Vater mittlerweile zudem tot ist. Und gerade in seiner Kindheit war sein Vater das Damoklesschwert über ihm, ihr Verhältnis war auch immer von Gewalt und Disputen geprägt.

Zauberstab
Rougarou-Haar | Eibe | 13,5 inches | Leicht Biegsam
Rougarou-Haar und Eibe haben beide nicht gerade einen positiven Ruf in der Zaubererwelt. Oftmals wird beiden Bestandteilen etwas Düsteres nachgesagt, eine Neigung zur dunkeln Magie. Dabei handelt es sich bei beiden um auch sehr starke und temperamentvolle Bestandteile, welche sich niemals einen zurückhaltenden Charakter ausgesucht hätten. Eibe ist leicht biegsam, aber hauptsächlich sehr hart, während der Stab genauso wie Brendan ziemlich lang ist. Den Zauberstab hat der Wahl-Brite noch in Amerika gekauft.

FAMILIENSTAND
Geschieden
Der Irischamerikaner war tatsächlich verheiratet, mit seiner Liebe Abigail. Obwohl Liebe vielleicht übertrieben ist. Sie passten ganz gut zusammen und es hatte sich eben ergeben. Es war keine wirklich glückliche Beziehung gewesen — auch für ihn nicht — und schließlich ließen sie sich scheiden. Doch seitdem gibt es kaum eine Frau, die Brendan wirklich interessiert. Hier und da kann man mal seinen Spaß haben, aber auf eine eingelassen hat er sich ernsthaft seitdem nicht. Dazu später mehr.

Sonstiges
Aversio
Brendan ist seit ein paar Monaten Mitglied bei Aversio. Er persönlich hat etwas gegen das System, gegen die alten, eingesessenen Reinblüter, die auf Halbblüter wie ihn hinabblicken. Und wenn er eines nicht ausstehen kann, dann wenn ihm jemand sagt was er zu tun hat und wie Dreck behandelt zu werden. Das wurde er schon als Kind oft genug. Für den Orden reicht weder sein Gerechtigkeitsempfinden noch seine Moral aus. Er ist ein Mensch der Tat, aber wohl eher ein Täter als ein Macher. Für Menschen wie ihn wäre der Orden nichts — und er nichts für den Orden.

  
This is my Family
Vater: Keven O’Callaghan | Muggel | Amerikaner | Krimineller | Mit 68 Jahren | verstorben
Vor fünf Jahren verstarb O’Callaghan Senior - auf natürliche Art und Weise. Es handelte sich um einen Herzinfarkt an einem besonders heißen Sommertag. Und so starb Kevan mit einer Zigarre in der einen und einem Bier in der anderen Hand in seinem Garten in der Anwesenheit seiner jungen Frau Isabella.
Das Verhältnis von Vater und Sohn war stets sehr zwiegespalten. Es gab keinerlei Wärme, sodass der Junge vieles tat um seinen Vater zu gefallen. Er wollte Aufmerksamkeit, sei sie auch negativ. Sodass er ihn auch provozierte als er irgendwann bemerkte, dass so etwas wie Zuneigung bei ihnen nicht gab. Keven schreckte auch nicht davor zurück seinen Sohn „härter zu erziehen“ und so rutschte ihm nicht etwa die Hand mal aus, sondern das war sehr gezielt.
Nach der Scheidung seiner Eltern brach der Kontakt mehr oder weniger ab, wenngleich Brendan hin und wieder bei wenigen Gelegenheiten mit dieser Familienseite Kontakt hatte. Er war auch bei der zweiten und dritten Ehe seines Vaters dabei. Obwohl er diese niemals gutgeheißen hat. Der Tod Kevens hat Brendan auch nur halbherzig mitgenommen. Etwas in ihm war sehr froh, dass der Tyrann aus Kindertagen weg war, empfand es als Befreiung, während ein anderer Teil von ihm es bedauerte. Es war ja doch sein Vater.

Mutter: Audrey Rosier / O’Brian | 65 Jahre | Reinblut | Ex-Hufflepuff | Wahl-Irin (Ursprünglich Britin) | Verkäuferin in einer Bäckerei in einem kleinen Irischen Dorf
Audrey stammt selbst nicht aus New York sondern aus dem UK. Sie ist ein paar Jahre nach ihrer Schulzeit nach Boston gezogen und hat dort eine Weile gelebt, ehe es sie nach New York gezogen hat. Bei einer Feier von Freunden lernte sie ihren späteren Mann Keven kennen. Sie gefielen einander und so war es beschlossene Sache. Doch es war keine gute Ehe. Man stritt sich oft, Keven ging viel fremd und schließlich ließ er sich von seiner Frau scheiden. Sie selbst lebte ihr Leben lang eher wie ein Muggel, ihr Ex-Mann wusste es bis zu seinem Tod nicht, dass sie eigentlich eine Hexe ist.
Das Verhältnis von Audrey zu ihrem einzigen Sohn war schon immer sehr gut und eng, sodass sie ihn eigentlich in allen Dingen unterstützte. Aber sie hatte es nicht geschafft ihren Sohn vor seinem Vater und den schlechten Einfluss der Gegend zu bewahren — deshalb macht sie sich noch immer Vorwürfe. Ihre vermutlich beste Tat war es ihren Sohn schließlich mit (zurück)nach Irland zu nehmen.
Anmerkungen: Audrey ist die Schwester von Everett Rosier. Allerdings hat sie früh mit den Werten ihrer Familie gebrochen, schon zu Schulzeiten. Und ist nach dem Abschluss mit ihrer besten Freundin nach Irland gezogen — daher kam diese. Erst als ihre Muggelstämmige beste Freundin bei einem Anschlag der IRA starb, zog Audrey nach Amerika, wo sie ihren Nachnamen änderte und den von ihrer besten Freundin, O’Brian, annahm.

Tante: Kelly O’Callaghan | Muggel | Amerikaner | Schülerin | Mit 13 Jahren verstorben
Die wesentlich jüngere Schwester seines Vaters starb bei einem ‚Krieg‘ in dem Stadtteil zwischen Familien, zwar konnten sich die O’Callaghan durchsetzen, doch Kelly wurde damals getötet.

Onkel: Hugh O’Callaghan | Muggel | Amerikaner | Polizist | Mit 38 Jahren verstorben
Ein O’Callaghan als Polizist? Nun, man sollte wohl erwähnen, dass Hugh niemals wirklich in das ‚Familiengeschäft‘ eingestiegen ist, dennoch als Informant im NYPD seinem Bruder hier und da ein Tipp gegeben hat. Er kam bei einer Schießerei auf den Straßen um.

Ex-Frau: Abigail O’Callaghan [geb. McCord] | 36 Jahre | Halbblut | Ex-Ravenclaw | Schottin | Geschieden | Verkäuferin im Honigtopf
Es ist eine lange und alles andere als schöne Geschichte. Die Beiden waren kein Traumpaar. Es sei denn man spricht von Albträumen. Irgendwie liebt er sie ja schon, immer noch sogar. Aber auf eine sehr … verquere Art und Weise. Sie wurde stiller, er wurde lauter. Sie ergänzten sich auf eine selbstzerstörerische Art und Weise. Es war vermutlich auch einer gewissen Hilflosigkeit ihr gegenüber geschuldet, die viele seiner Verhaltensweisen ausgelöst hat. Was keine Entschuldigung ist. Aber eine Erklärung. Bereuen tut er zwei Dinge: Sie jemals geheiratet zu haben — und sie dann hat gehen zu lassen.

  
Do you wanna know me?
Charakter
# Guter Lügner # Gewaltbereit # Redegewandt # Charmant # Sportlich # Rücksichtslos # Zielstrebig # Selbstsicher # Berechnend # Loyal # Diszipliniert # Zynisch # Launisch # Rachsüchtig # Wenig Emphatisch # Sadistische Ader # Sarkastisch # Egozentrisch # Rassistisch # Autoritär # Eifersüchtig # Eitel # Süffisant # Rechthaberisch # Realist # Eifersüchtig # Charismatisch # Guter Duellant # Tierlieb # Ehrgeizig #

  Mag
+ Irland
+ Seine Mutter
+ Pubs
+ Irish Stew
+ Schwimmen
+ Bier & Whiskey
+ Zigaretten
+ Pläne
+ Menschen kontrollieren
+ Kaffee
+ Rugby
+ Fußball
+ Klassische Musik

  Mag nicht
- Gerüchte
- Süßes
- Tee
- Kinder
- Heucheleien
- Illoyalität
- Schwäche
- Gefühlsduselei
- Wartezeiten
- Haut auf Milch
- Wässriger, schwacher Kaffee
- Paddy genannt zu werden
- Stille

Wusstest du, dass Brendan …
# … kein einziges Gericht außer Irish Stew kochen kann?
# … sich regelmäßig die Zunge verbrennt, da er seinen Kaffee stets zu früh trinkt?
# … es hasst wenn er sich selbst die Finger schmutzig machen muss?
# … früher einen Tanzkurs besucht hat und ausgezeichnet tanzen kann?
# … zwei Tattoos besitzt, ein schwarzes Keltisches Kreuz über den Rücken und ein kleines Kleeblatt am Handgelenk, welches er meistens unter seiner Uhr versteckt?
# … immer eine Uhr trägt und zwar an der linken Hand, obwohl er Linkshänder ist?
# … dies vertuscht, um im Zweifelsfall einen Vorteil bei einer Auseinandersetzung zu haben?
# … ein wenig Irisch kann?
# … gerne liest und sein Lieblingsbuch ‚Der Fürst‘ von Machiavelli ist?
# … sehr gutes, ein wenig amerikanisches, aber auch ein wenig irisches Englisch spricht und man deshalb nur schwer einschätzen kann woher er genau stammt?
# … eine besondere Vorliebe für klassische Musik hat?
# … Klavier und Gitarre spielen kann?
# … immer noch gern Urlaub in den USA macht?
# … den Menschenhandel dem Waffenhandel bevorzugt?
# … keinerlei Probleme damit hat magisch und auf muggelart zu kämpfen?
# … an sich bescheiden lebt?
# … allerdings gerne teure und gute Uhren trägt?
# … seiner Mutter finanziell unter die Arme greift?
# … Kinder nicht ausstehen kann, aber sich sicher wäre, dass seine eignen nicht so schlimm wären?
# … weiß, dass er kein guter Vater sein würde?

  
I tell you my story
# Kindersegen #
Audrey und Keven hatten sich ein Kind sehr gewünscht. Einen Nachfolger, ein kleinen Wonneproppen. Und schließlich kam Brendan zur Welt. Er bekam als Zweinamen den Namen seines Vaters — Audrey konnte gerade noch ein Keven Jr. abwenden — und es schien alles perfekt zu sein. Man lebte wie eine normale Muggelfamilie und die ersten Jahre seines Lebens mangelte es Brendan an nichts, außer vielleicht an Aufmerksamkeit seines Vaters. Aber damit begann sein Leben wohl deutlich besser als das von vielen Anderen. Und er bekam auch nichts davon mit, dass die Ehe seiner Eltern massiv bröckelte und keine zuvor angedachten Geschwister dazu kamen. Er war froh allein zu sein. Er hatte genug Cousins und Cousinen zum Spielen. Und er bekam von der Grausamkeit der Welt um ihn herum noch nicht viel mit.

# Kinderkram #
Mit fünf Jahren wurde Brendan eingeschult, wie ein wachechtes Muggelkind. Er war glücklich und kam zunächst gut klar. Er war ein fröhliches Kind, das sich zwar für etwas Besseres hielt, aber durchaus damit zurecht kam auch mit „niedrigerem Volke“ zu spielen. Sein Vater hatte ihm erklärt, dass es wichtig sei sich unter das Volk zu mischen und deshalb habe man ihn nicht auf eine Private Schule geschickt. Und genau das tat er. Er mischte sich vielleicht etwas zu gut unter …
So hatte er sich rasch eine kleine Gruppe an Freunden zurecht gesucht, die alles andere als freundlich zu den Mitschülern waren. Sie traten sie auf dem Nachhauseweg gegen das Schienbein, schubsten Kinder vor Autos und an einem Tag hatte Brendan sogar mal ein Taschenmesser von seinem Vater mit in die Schule gebracht. Die Schule war eine Schule in einem Problembezirk und sie hatten so schon genug zu tun, da achteten sie nicht auf jede Kabbelei zwischen Kindern.

# Zauberei und Hexerei #
Mit sieben Jahren änderte sich die Welt des Jungen ziemlich. Er war gerade Zuhause mit seiner Mutter und saß in der Küche, warf immer wieder aus Langeweile eine Gabel vom Tisch. Ihm war eben langweilig! Sie hatten ja nicht mal einen Hund wie sein bester Freund Luca! Und das teilte er auch seiner Mutter immer wieder mit. Als sein Vater dann rein kam und sah wie der Junge immer wieder die Gabel vom Tisch warf und seine Mutter sie stillschweigend oder liebevoll tadelnd wieder aufhob, rutschte Keven die Hand aus. Audrey schrie entsetzt auf als ihr Ehemann den Kopf des Jungen mit ziemlicher Wucht auf den Tisch knallte. Viele Tränen und genug Blut später schnappte sie sich schließlich ihren Sohn und ging mit ihm in dessen Kinderzimmer. Dort verabreichte sie ihm einen Zaubertrank. Lebte sie sonst doch wie ein Muggel, sie sah es nicht ein Brendan zum Arzt wegen einer gebrochenen Nase zu schicken. Das war der Moment in dem sie ihrem Sohn mehr oder weniger alles erzählte. Er nickte nur weinend und versprach es niemandem zu erzählen.
Von diesem Tag an achtete Brendan mehr auf seinen Vater, welcher ihn ignorierte. Und Audrey ebenfalls. Aber wenn … dem Kind fielen immer mehr auch blaue Flecken bei seiner Mutter auf, nun, da er drauf achtete. Und auch sein Verhältnis zu seinem Vater bestand wenn aus negativer Zuwendung. Es war als wäre ein Schalter umgelegt worden. War es so erwachsen zu werden? An einem Tag war es besonders schlimm. Sein Onkel, Kevens Bruder, war erschossen worden. Audrey ging auf ihren Mann zu, um ihn zu trösten. Aber dieser sagte nur, dass sie ihn in Ruhe lassen sollte, als sie weiterhin Anstalten machte ihn zu trösten, stieß er sie weg und sie fiel hin. Brendan lief zu seiner Mutter und sagte, dass sein Vater sie in Ruhe lassen sollte. Doch dieser schrie nur seinen Sohn an, dass er sich daraus halten sollte. Doch Brendan sah das nicht ein und stellte sich vor seine Mutter, nur um dann selbst an den Haaren herumgerissen zu werden. Nach dem zweiten Schlag platzte der Junge schließlich, sein eines Ohr blutete bereits, und er konnte es nicht mehr ertragen.
Brendan O’Callaghan hatte mit sieben Jahren sein erstes magisches Erlebnis als eine Pfanne seinen Vater am Hinterkopf so fest schlug, dass dieser bewusstlos zu Boden ging und von ihm abließ.

# Scheidung der Eltern #
Vielleicht würde Keven es seinem Sohn ja nicht übel nehmen … Audrey hoffte es inständig. Und Brendan auch, der noch gar nicht genau begriff was da passiert wurde. Aber es dauerte noch beinahe drei lange, qualvolle Jahre bis seine Mutter den Schritt wagte und nach einer besonders schlimmen Auseinandersetzung ihren Sohn nahm und magisch rasch ihre Koffer packte, ehe sie mit ihm in ein Hotel zog … es war ja nur für den Übergang! Den Notfall. Vielleicht würde ja Keven diesmal … Doch das war nicht der Fall. Keven ließ sich so schnell scheiden wie er konnte und bezahlte von nun an so wenig wie er konnte für seine Ex-Frau und seinen erstgeborenen Sohn. Mutter und Kind zogen in eine kleine Wohnung in der Umgebung, damit Brendan die Schule nicht wechseln musste. Doch nun stellte sich ein anderes Problem: Ihr Sohn war vielleicht von dem schlechten Einfluss seines Vaters weggekommen, aber nicht von dem des Viertels. Obwohl Brendan noch so jung war, saß er nun immer öfter beim Direktor. Er hatte angefangen die Gewalt von Zuhause an Gleichaltrige weiterzugeben und das hatte sich auch nicht zum Ende der Grundschulzeit geändert. Verzweifelt versuchte Audrey ihren Sohn abzulenken, sie erzählte von Irland, von Magie … von Hogwarts. Doch es wurde nicht besser. In einem Anflug von Verzweiflung kaufte sie ihm mit zehneinhalb Jahren in Amerika bereits seinen Zauberstab und zeigte ihm die magische Welt. Das beeindruckte den Jungen zwar sehr, aber er schien nur auf die Idee zu kommen so etwas in seine Umgebung zu integrieren. Was könnte man erst mit Magie leisten?!

# Umzug nach Irland #
Es war kurz vor seinem elften Geburtstag. Da fasste sich Audrey ein Herz und zog mit ihrem Sohn nach Irland zurück. Der Junge wollte überhaupt nicht mit. Er war noch nie dort gewesen und fühlte sich in den Vereinigten Staaten von Amerika einfach Zuhause. Er war Amerikaner! Doch kein Ire! Klar, er hatte immer mal mit der Tatsache geprahlt, dass er von Iren abstammte, aber nun das?! Es war keine leichte Zeit für Mutter und Sohn. Und so oft wie damals haben sie sich wohl nie wieder gestritten. Schließlich saß Brendan in einer Einzimmerwohnung in Irland auf dem Dorf fest. Er hasste es. Aber was sollte er tun?! Sein Vater hatte ihm sehr deutlich gemacht, dass er ihn nicht mehr wollte. Dass sich das irgendwann noch mal relativieren würde mit kommendem Alter, daran dachte er zu der Zeit natürlich noch nicht. Stattdessen hatte er keine Freunde, er kam mit dieser bescheuerten Sprache nicht klar — das war doch nie im Leben englisch! — und sie hatten weniger Geld denn je. Die Schule musste er auch noch wechseln …! Und das war eine Dorfschule. Zum Kotzen war das für den Jungen, der ganz Anderes gewöhnt war.

# Hogwarts #
Eine Veränderung, ja geradezu eine Erlösung, gab es erst an seinem elften Geburtstag. Über all diesen Trubel hatte Brendan die Magie beinahe wieder vergessen. In so einem Kaff wie Irland gab es so etwas doch gewiss nicht! Das ja geradezu Antik! Obwohl, das musste er sich schon gestehen, langsam gewöhnte er sich immer mehr an das Land, die Sprache, die Menschen. Dennoch: Als an seinem elften Geburtstag der Brief von Hogwarts kam, war er etwas verwirrt, aber seine Mutter erklärte alles und schließlich freuten sich die Beiden, das war eindeutig etwas, was sie wieder näher zusammen brachte. Aber wie bei Kindern es so oft ist, alle zwei Wochen änderte sich alles. So auch bei Brendan, der sich nun darauf freute nach Hogwarts gehen zu können. Auch, um in dieser Zeit seine Mutter finanziell zu entlasten, denn die Schule war kostenlos. Nur das Material mussten sie auftreiben und es gab genug gebrauchte Dinge, die sie in der Winkelgasse kaufen konnten. Der erste Besuch in der Winkelgasse war für Brendan zwar an sich nichts Neues — er kannte das ja aus Amerika — aber es war in so fern total aufregend, als dass er nun seine Schulsachen bekam. Dass sie gebraucht waren, das machte ihm überhaupt nichts aus. Hauptsache er bekam sie. Ein Haustier konnte er sich aber noch nicht leisten. Seine Mutter hatte eine Stelle bei einer kleinen Bäckerei in dem Muggeldorf angenommen. Dort arbeitet sie noch immer.
Seine Mutter brachte ihn zum Bahnhof an seinem ersten Schultag, wenn sie auch — für ihn verwirrend — recht unruhig war. Sie machte sich Sorgen um ihren Sohn und wollte auch keine alten Freunde oder Verwandte treffen. Sie pflanzte ihm ein, dass er niemals zu jemandem schlecht sein sollte, besonders nicht nur weil derjenige mehr oder weniger magisch war. Brendan nickte natürlich immer brav und war froh als er endlich einsteigen konnte und nicht mehr von seiner Mutter fast zu Tode gedrückt wurde. Im Zug selbst war es komisch. Er kannte ja niemanden! Schließlich setzte er sich zu einer gemischten Gruppe von Schülern, die aus ganz verschiedenen Gegenden kamen und auch ganz verschiedene Blutstati hatten. Man redete natürlich auch über die Häuser und Hogwarts. Und Brendan war ganz froh, dass seine Mutter ihn darüber schon ziemlich gut aufgeklärt hatte. War ja klar: Slytherin waren diejenigen, die sehr viel auf Blut gaben. Hufflepuff die Netten … Ravenclaw die Streber und Gryffindor wollten immer mit dem Kopf durch die Wand.
Die große Halle war schon sehr beeindruckend und wäre der Junge nicht so nervös gewesen, hätte er ihr vielleicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Aber bald war er dran und der Sprechende Hut überlegte einen Moment. Das war ja gar nicht so einfach! Aber schließlich rief es SYLTERIN sehr laut. Und Brendan erstarrte. Das war das, wovor seine Mutter ihn gewarnt hatte! Wie mechanisch ging er langsam zu dem jubelnden Tisch und setzte sich zwischen die Anderen.

# Die Schulzeit #
Es war nicht ganz einfach für das Halbblut sich in Slytherin zurecht zu finden. Er sagte gern, dass seine Mutter Reinblut sei und er nur nicht genau wusste wer sein Vater sei … man befand schließlich, dass er doch den richtigen Charakter hatte. Er war nicht nur sehr ehrgeizig und loyal, er schien auch in das Gefüge der anderen Slytherins gut zu passen. Er hatte kein Problem mit Auseinandersetzungen. Und keines damit auf andere Häuser herabzusehen. Zumindest äußerlich. Innerlich hatte er noch immer das Gefühl alles falsch zu machen. Seine Mutter war sehr enttäuscht gewesen, dass er nach Slytherin gekommen war. Wenn sie ihm aber auch gesagt hatte, dass das nicht so schlimm sei und Ehrgeiz auch eine sehr gute Eigenschaft sein konnte.
Und tatsächlich entpuppte sich Brendan als ehrgeizig — aber eher geradezu krankhaft ehrgeizig. Er lernte auch viel. Er wollte einfach gut sein in dem, was er tat. Und er war es auch. Hier und da hatte er aber noch Zeit für Parties … Mädchen. Generell Mädchen waren wohl immer sein größter Ablenkungsfaktor. Er hatte hier und da mal Freundinnen. Aber nichts ernstes, er war ja auch noch jung. Er kam in jeden Ferien nach Hause, um seiner Mutter im Haushalt zu helfen und nahm seitdem er vierzehn war immer Ferienjobs an. Als er fünfzehn war fing er an mit dem Rauchen. Es half ihm mit dem Stress, obwohl er es versuchte vor seiner Mutter in den Ferien geheim zuhalten. In den Sommerferien nach seinem fünfzehnten Geburtstag wurde er schließlich überraschenderweise von seinem Vater nach Amerika eingeladen. Schließlich war Brendan Kevens einziger Sohn. Brendans Mutter sah das gar nicht gern und hätte ihren Sohn gewiss abgehalten, wenn Keven nicht darauf bestanden hätte und Brendan nicht nicht gern kleinbeigegeben hätte.
Zunächst klappte es zwischen Vater und Sohn verblüffend gut und Keven versprach wieder mehr Geld an Sohn und Ex-Frau zu schicken. Brendan freute sich darüber und spielte ein wenig den guten Sohn. In diesen Wochen hatte er auch seine ersten Filmrisse bei Feiern. Er freute sich seine alten Freunde wiederzusehen. Und es lief alles perfekt für Brendan. Bis sein Verhältnis zu seinem Vater wieder kippte. Aber er hatte eigentlich auch unbewusst nur darauf gewartet. Er erinnert sich selbst nicht mehr an die Lappalie, die es ausgelöst hat. Aber er erinnert sich sehr wohl daran wie sein Vater ihn fast Krankenhausreif geprügelt hat. Doch Brendan wollte seine Mutter nicht belasten, er schrieb ihr weiterhin, dass alles in Ordnung sei und hielt die nächsten vier Wochen auch noch in Amerika aus. Dafür bekamen sie schließlich wieder ganz gute finanzielle Unterstützung. Und Keven schenkte seinem Sohn am Ende der Ferien eine teure Armbanduhr.
So gingen auch die nächsten Jahre um. Zu seinem sechzehnten Geburtstag bekam er einen teuren Anzug von seinem Vater. Zu Weihnachten ein paar Schuhe … es folgte wieder eine Einladung zu den Sommerferien … Es eskalierte wieder … es gab ein Geschenk aus schlechtem Gewissen heraus … und so ging es immer weiter. Und langsam wurde der Junge immer verschlossener und zynischer. Bis zu seinem Abschluss.

# Abschluss und Job #
Brendan legte einen glänzenden Abschluss hin und war froh zu sehen wie glücklich es seine Mutter machte. Doch was nun? Sein Vater bot ihm schließlich an nach Amerika zu gehen, um dort mit ihm zu arbeiten. Der Junge zögerte. Er hatte eigentlich nach England ins Ministerium gehen wollen … Aber ihm war nicht entgangen, dass Voldemort zurückgekommen sein sollte. Und so ging der junge Mann zunächst nach Amerika, um dort zu arbeiten. Er bekam eine eigene Wohnung gestellt und musste nun — als „richtiger Erwachsener“ — nicht länger unter dem Dach seines Vaters leben. In dieser Zeit meisterte er den Spagat zwischen der Muggel und Zaubererwelt. Er machte parallel eine Ausbildung zum Auroren im MACUSA, während er gleichzeitig in die Machenschaften seines Vaters verstrickt wurde. Dabei handelte es sich hauptsächlich um mafiöse Strukturen. Schutzgelderpressung, Menschenhandel … Brendan war da sowieso langsam hineingeschlittert. Und obwohl es ihn anfänglich noch etwas geschockt hatte, so fand er sich verblüffend schnell ein. Der Spagat war für ihn nicht einfach zu meistern, aber es ging. Und ihm spielte in die Hände, dass der MACUSA von der Muggelwelt kaum etwas wusste. Als Voldemort in England das Ruder übernahm, wusste Brendan, dass seine Mutter als Reinblut in Irland relativ sicher sein würde. Er machte sich Sorgen, aber er blieb in ihr in Kontakt — sie wollte nicht zurück in die USA.
Nach dem Sturz Voldemorts zog Brendan wieder nach Irland zurück. Es traf sich gut, dass sein Vater gerade erneut geheiratet hatte und er sozusagen gar nicht auf seinen Sohn achtete. Man blieb lose in Kontakt. Der junge Mann bewarb sich beim Ministerium, wo man ihn mit Kusshand nahm, schließlich war er kein Todesser, hatte mit der ganzen Sache — dank USA-Ausbildung — auch gar nichts zu tun gehabt.

# Rückkehr und Kennenlernen #
Kurz nach seiner Rückkehr nach Irland zog Brendan schließlich nach London um, dort war es einfacher zum Ministerium zu kommen und er wollte seine Mutter nicht indirekt ins Fadenkreuz ziehen — egal aus welcher Richtung das auch kommen mochte. Er arbeitete sich währenddessen ziemlich hoch im Ministerium. Allerdings hatte er außer seiner Ausbildung in Amerika noch etwas gelernt: Wie man sich gut etwas dazuverdiente. Mit seinen Verbindungen durch seinen Vater und mit seinen Verbindungen ins Ministerium begann er damit im Hintergrund tätig zu werden. Besonders Schmuggel, An- und Verkauf von Dingen.
In dieser Zeit lernte er schließlich auch Abigail kennen. Obwohl er sie bereits von der Schule kannte, aber da war sie eines der jüngeren Dinger gewesen, die er hübsch gefunden hatte, aber die ihm noch viel zu unreif gewesen waren. Aber nun … er hätte sie kaum wiedererkannt. Sie sah umwerfend aus! Und als er mit ihr in einem Pub durch gemeinsame Freunde ins Gespräch kam, stellte er auch fest, dass sie eindeutig auch etwas im Kopf hatte. Ja, sie gefiel ihm. Sehr gut sogar. Ein paar Dates später, es dauerte nicht mehr lange, da waren die beiden ein Paar. Und ganz vernarrt ineinander.

# Hochzeit und Ehejahre #
Schließlich machte der Dunkelhaarige seiner Freundin einen Antrag. Es war … beinahe aus einer Laune heraus. Aber es war dennoch sehr organisiert. Er kaufte ihr einen teuren Verlobungsring — dafür war augenscheinlich das Gehalt eines halben Jahres drauf gegangen — und machte ihr ganz unkompliziert einen Antrag in einem Pub während sie ihren allwöchentlichen Freitagabend dort verbrachten. Ihre kleinen Dates. Und sie nahm an. Sie blieben nicht lange verlobt, da folgte auch schon die Hochzeit. Es war eine schöne, wenn auch kurze Zeremonie. Nicht groß. Nur ein paar Freunde. Das war es auch schon. Brendan wollte aus der Sache keine große Sache machen. Das konnte ja nur schlecht enden! Und seiner Braut schien es ähnlich zu gehen. Er wusste, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Familie hatte. Zumindest ging er davon aus. Und so bekräftigte er sie in dem Gedanken nichts mehr mit ihr zutun zu haben. Er hatte seinen Vater mittlerweile ja auch eigentlich gänzlich aus seinem Leben verbannt.
Was soll man groß über ihre Ehe sagen? Sie war am Anfang gut, vermutlich sogar leidenschaftlich. Und dann kam der Alltag. Die Ängste. Die Überforderung. Brendan weiß nicht mehr wann genau ihm alles entglitt, aber … vermutlich war das das Problem. Er hatte versucht sie festzuhalten, es gab Grenzen, Dinge, die nicht gingen, Dinge die es geben musste … Und dann kam noch dazu, dass er einen sehr stressigen Job hatte — ja eigentlich sogar zwei …! — und viel nicht Zuhause war. Aber auch nicht wollte, dass Abigail sich wieder ihrer Familie aussetzte, noch sich in Gefahr begab! Und so stellten sie eines Tages fest, dass sie ihren Gegenüber gar nicht mehr kannten und es überhaupt nicht so lief wie sie wollten. Noch heute fragt sich Brendan wie er nicht mitbekommen konnte, dass Abigail begann zu viel zu trinken. Aber er war auch oft nicht da und hatte seine eigenen Dämonen und Probleme, über welche er niemals mit ihr sprach. Vermutlich hätte er das. Vermutlich hätten sie einfach mal reden sollen. Über die wirklich wichtigen Dinge. Nicht nur im Streit über Nichtigkeiten.

# Trennung und Scheidung #
Brendan übernahm den Trick von seinem Vater, seine Geschäftskontakte als Frauennamen in sein Handy abzuspeichern — wenn er sie überhaupt speicherte — und wenn man überhaupt mal schrieb dann wie mit einer Geliebten zu schreiben. Das war eine ziemlich sichere Sache. Und simpel noch dazu. Und dann kam der Tag an dem Abigail sein Handy durchsah. Und er rastete aus. Das ging sie nicht an! Das war gefährlich! Und SEINE Sache! Sie schrieen einander an, dann fiel die Flasche, die auf ihn geworfen worden war und ihn knapp verfehlte. Und das war das erste Mal — und auch letzte Mal — dass ihm seiner Frau gegenüber die Hand ausrutschte. Als er sah, dass sie am Boden lag und realisierte was er getan hatte spürte er die Welle von Selbsthass und Entsetzten. Doch bevor er aus seiner Starre erwachen konnte sah er schon wie sie in ihr Zimmer rannte und magisch alles zusammen packte. Er rief ihr hinterher, dass er das nicht gewollt hätte, dass er sie liebte, dass es keine anderen Frauen gab. Aber das alles prallte ab und als er sie am Arm versucht hatte festzuhalten, hatte er nur gemerkt wie sich blaue Flecken unter seinen Fingern gebildet hatten und ihr Blick hatte dafür gesorgt, dass er sie losließ. Und sie ging.
Brendan fühlte sich betrogen und auch ausgenutzt. Irgendwie. Sie war undankbar gewesen, er hatte ihr doch alles gegeben, was er ihr hatte geben können! Aber vermutlich hatte sie genau das gebraucht, was er ihr nicht gegeben hatte: Zeit, Aufmerksamkeit, Wärme, Sicherheit … Als er hörte, dass sie in eine Entzugsklinik musste, war er wütend. Auf sie. Auf sich. Wie war es so weit gekommen?! Er versuchte sie zu erreichen, doch ihr Bruder — bei dem sie Unterschlupf gefunden hatte — unterband alle Versuche. Und dafür rächte sich Brendan. Er hatte durchaus gute Kontakte … Die Scheidung selbst zog sich furchtbar lange hin. So viel Papierkram! Und eigentlich hatte er es auch gar nicht gewollt … aber er musste.

# Karriere und Aversio #
Etwas Gutes hatte die Trennung aber, der Amerikaner konnte sich nun voll und ganz auf seine Karriere stürzen. Und das tat er auch. Er lebte praktisch im Büro, aber wieso sollte er auch nach Hause gehen? In die Wohnung, die nun so leer wirkte, in der niemand mehr auf ihn wartete? Schließlich wurde Brendan sogar befördert. Er bekam den Job als Stellvertretender Leiter der Magischen Strafverfolgungspatrouille angeboten. Und nahm an. In dieser Zeit gab es für ihn nichts anderes als die Arbeit. Vielleicht mal ein paar ONS … oder ein paar Dates, aber nichts Ernstes. Er hatte weder die Zeit, noch die Gefühle dazu. Noch immer hing er an Abigail, was seine Wut auf sie nur noch größer machte. Wieso konnte er sich nicht verdammt noch mal zusammenreißen?! Was war denn so toll an der?! War es nur, weil er sie nicht mehr haben konnte?!
Und plötzlich gab es so etwas wie Aversio. Zunächst hörte Brendan ausschließlich aus Zeitungen und anderen Medien von diesen. Aber er musste zugeben: Das sah er ähnlich. Er hatte im Ministerium so viel Reinblut-Ideologie gesehen, er hatte miterlebt wie er behandelt worden war. Und dagegen tat ja niemand etwas! Ja, er sympathisierte von Anfang an mit ihnen. Und schließlich war es ein Freund von ihm, der ihn mehr oder weniger rekrutierte. Brendan schien perfekt ins Bild zu passen: Sich für nichts zu schade, ein Mann der Tat, nicht auf den Kopf gefallen, selbst Opfer der Umstände (gewesen) und noch in einer sehr guten Position. Und es überrascht wohl kaum, dass Brendan seine Loyalität und Engagement auf Aversio verlagerte — oder eher gesagt, dass das dazu kam. Zu dem Rest.

# Anstehende Beförderung und Aktuelles #
Nach all den Jahren harter Arbeit steht Brendan nun wieder vor einer Beförderung. Er soll Leiter der Magischen Strafverfolgungspatrouille werden. Zumindest in absehbarer Zeit, vielleicht dauert das noch ein paar Jahre. Aber es ist schon am Horizont zu sehen. Und da überlegt Brendan doch leider wieder öfter was aus Abigail geworden ist. Ob er sich doch noch mal entschuldigen soll? Vielleicht, ja vielleicht sollten sie doch mal reden? Vielleicht könnte es ja doch wieder etwas werden? Er liebt sie ja doch noch irgendwie … und er kann sich nicht vorstellen, dass sie ihn gar nicht mehr wollen würde. Nicht, wenn sie erst einmal geredet hätten. Wie Erwachsene. Ruhig, vernünftig. Außerdem, so eine Vorzeigeehe wäre doch etwas tolles für einen Leiter!
Bei den Anschlägen von Aversio ist Brendan im Hintergrund immer involviert. Er gibt ihnen Insiderinformationen und hilft bei der Taktik. Aber … so ist das eben als Aversio-Mitglied. Da ist man eben da involviert! Zu dem Trimagischen Turnier hat er kaum eine Meinung. Außer, dass so internationale Aufmerksamkeit mehr auf das Londoner Ministerium gerichtet ist. Was Aversio nur recht ist.

  
My School life
  Besuchte Schule
Hogwarts | Slytherin

UTZ Ergebnisse
Verteidigung gegen die dunklen Künste [O]
Zauberkunst [E]
Verwandlung [E]
Kräuterkunde [E]
Zaubertränke [O]

  
last but not least
  Avatarperson Michael Fassbender
  Bildquelle http://michael-fassbender.net/

  Ist dein Charakter mit einem bereits vorhandenen Charakter verwandt/auf eine andere Art verbandelt? Abigail, Aurelie
  OK von Dee, Mika
  Gesuch https://tearstellstories.de/theday/showt...p?tid=2215
  Zweitcharaktere Nikolai, Jonathan, Nathaniel, Daniel und Helios

  Dein Name Bex
  Dein Alter ü18
  Deine Kontaktmöglichkeiten Stehen auf der Team-Seite
  Regeln gelesen? Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.
  Darf der Steckbrief weitergegeben werden? Nein.
  Darf das Set weitergegeben werden? Nein.
  
Offline
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste