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[Aversio] Alea Grace Knight
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#1

  
  
Hey! It's me!
  Name Alea Grace Knight
  Alter & Geburtstag 23 Jahre alt – 28.05.1990
  Herkunft Brighton
  Blutstatus Ist es nicht traurig, dass diese Frage noch immer eine der ersten ist, die einem gestellt wird? Nicht was man gerne tut oder mag, nicht was für Ziele man im Leben hat, nein, allein die Zusammensetzung des Blutes ist entscheidend...
Kind eines Halbbluts und einer Hexe mit Nicht-Magischen Hintergrund.
Gesinnung Chaotisch gut, dabei aber sehr strukturiert
Beruf Heilerin in Versuchszeit (Fluchschäden), verschiedene Einsatzorte
  Besonderheiten Die Urgroßmutter mütterlicherseits war Halb-Veela
  Irrwicht Das Dunkle Mal
Zauberstab Eibenholz, Einhornhaar, 31,10cm, leicht federnd

  
This is my Family
  Mutter Grace Kaila Knight, 43 Jahre alt, Bewohnerin in Ulrichs komische Käutze
Es gibt immer einen Punkt an dem sich das Verhältnis zur Mutter ändern. Irgendwann wird man nicht mehr versorgt, sondern versorgt selbst. Im Fall von Aleas Mutter kam dieser Zeitpunkt zu schnell, viel zu schnell. Alea liebt ihre Mutter und würde alles für sie tun, so wie diese lange alles für sie tat.
  Vater   Unbekannt, zumindest für Alea selbst. Laut ihrer Mutter Halbblut.
  Geschwister   Keine
  Weitere Verwandte Keine

  
Do you wanna know me?
Charakter Gewissenhaft, süß, ein bisschen frech hin und wieder aber nie ernsthaft böse. So könnte man Alea auf den ersten Blick beschreiben und so weit von der Wahrheit wäre man gar nicht entfernt, allerdings lauert da noch weit mehr als nur das, was der erste Blick offenbart.

Alea ist eine sehr intelligente und aufgeweckte Person, die sich schon sehr früh mit moralischen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen beschäftigt hat. Ihr war es immer wichtig eine Meinung zu den Dingen zu haben auch, wenn sie diese selten offensiv vertreten hat. Aufgewachsen in Kriegszeiten, einer alleinerziehenden Hexe, eines Schlammblutes... man lernt wann es besser ist den Mund zu halten.

Spontanität und Kreativität in lösen von Problemen zeichnet sie aus, sie ist jemand der schnell denkt und noch schneller handelt, was ihr gerade in Mungos viel hilft aber auch bei anderen Dingen nicht schaden kann.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist die Heilerin oft sehr ungeduldig und impulsiv, was sie allerdings sehr gut zu verstecken weiß. Es hilft eben immer, wenn man charmant lächelt oder auch schüchtern den Kopf senkt. Eigentlich würde Alea in diesen Momenten ihrem Gegenüber dann lieber direkt ins Gesicht springen, schreien oder sogar direkt mit Flüchen um sich werfen. Aber Alea ist auch jemand mit Weitblick, jemand, der seinen Zielen alles hinten an stellen kann.

Vielleicht ist es ihr verhasster Blutstatus, der Alea zu dem gemacht hat, der sie heute ist. Vielleicht ist nicht alles darauf zurück zu führen, jedoch auf jeden Fall ihr ständiger Drang sich zu beweisen. Sie war immer besessen davon die Beste in allem zu werden, nichts war gut genug, kein O konnte ihr genügen. Nichts sie zufrieden stellen. Und doch blieb der Wunsch den eigenen Wert durch äußere Leistungen und dem Streben nach Perfektion aufzuwerten.

Stärken
+ Zielstrebig
+Charakterstark
+ Intuitiv
+ Loyal
+ Kreativ
+ Leistungsstark
+ Organisiert
+ Gewissenhaft
+ Revolutionär

  Schwächen
- Impulsiv
- Stur
- Unbelehrbar
- Eigensinnig
- Zynisch
- Wertend
- Radikal
- Skrupellos

  Mag
+ Ihre Jungs
+ Pläne schmieden
+ Kinder
+ klare Meinungen
+ Quidditch
+ Sarkasmus & Ironie
+ Direktheit
+ Herausforderungen
+ Muggel-Kino

  Mag nicht
+ Ungerechtigkeiten
+ Reinblüter
+ Vorurteile
+ Blumen
+ Menschen die intelligenter sind als sie selbst
+ Grün
+ Schwangere
+ dumme Fragen
+ Zauberschach

  
I tell you my story
  Vergangenheit
Das Herz schlug ihr bis zum Hals, während sie auf den ganz und gar unscheinbaren Eingangsbereich blickte. Keine zwei Meter aus Stein, Glas und Holz, die zwei Welten voneinander trennten. Zwei Arten von Menschen. Jene, die es wert waren zu leben und die anderen. Zumindest war das noch immer der weitverbreitete Glaube. Allein bei dem Gedanken an diese Ungerechtigkeit wurde der jungen Frau schlecht. Kein Mensch hat das Recht einem anderen die eigene Wertigkeit abzusprechen, sich über einen anderen zu stellen, sich zu nehmen, was man wollte und wenn es das Leben des Betreffenden war. KEINER! Aber genau deshalb war sie ja jetzt hier, genau aus diesem Grund hatten sie und ihre Jungs Jahrelang Pläne geschmiedet und über die richtige Vorgehensweise gestritten. Für heute. Denn heute würde sich alles ändern. Alles hing jetzt an ihr.
Gedankenverloren wischte sie sich ihre schweißnasse Hand an ihrer Tasche ab, wobei sie gleichzeitig sicherstellte, dass der Hauptakteur des heutigen Tages noch immer an seinem Platz war. Alles da. Sie schluckte schwer, bevor sie sicheren Schrittes auf die Tür des ramponiert wirkenden Pubs zuschritt. Kurz huschte ihr Blick zum Plattenladen nebenan und der Bücherhandlung, wo Menschen fröhlich ihren Beschäftigungen nachgingen für euch! dachte sie, ehe sie ein liebliches Lächeln aufsetzte und die Tür aufdrückte.

Im Grunde war es kaum überraschend, dass sie jetzt an dem Punkt angekommen war, an dem sie auch das Leben von anderen in kauf nahm. Ihr ganzes Leben lang wurde ihr immer wieder vermittelt, dass sie anders war als die anderen, dass sie nicht ganz dazu gehörte. Warum? Zunächst glaubte sie, dass es daran lag, dass sie nicht wusste wer ihr Vater war. Alle hatten einen Vater, sie nicht. Ihre Mutter war alleine, hatte ihr aber immer gesagt, dass sie niemanden neben ihrem kleinen Mädchen brauchte. Das war nie schwer zu glauben gewesen. Aber aufgefallen war es doch. Ebenso war dem kleinen Mädchen aufgefallen, dass ihrer Mutter erstaunliche Sachen gelangen, die sie nie bei jemand anderen sah. So konnte ihre Mutter zum Beispiel mit dem Zeigefinger alleine die Gardinen schließen. Egal wie sehr sich das kleine Mädchen damals auch bemühte, ihr war das nie gelungen. Aber sie konnte auch nicht so gut backen, wie die Mutter von Lisa oder so toll nähen, wie Kevins Mutter. Mütter konnten offenbar einfach Dinge, die Kinder noch nicht konnten und ihre Mutter war eben sehr gut darin das Badewasser anzustellen obwohl sie gerade die Wäsche aufhing. Kuscheln konnte sie auch sehr, sehr gut aber darin schienen die meisten Mütter begabt zu sein.
Wenn sie jetzt an diese Zeit zurück dachte konnte sie nur staunen. Ihre Mutter hatte es unglaublich gut verstanden sich in beiden Welten gleich gut zurecht zu finden.
Sie lebten in einem Muggelvorort von Brighton. Und jeden Morgen, nachdem sie ihre Tochter zur Muggel Schule gebracht hatte, benutzte ihre Mutter den Kamin um nach London zu reisen. Dort registrierte sie Besucher oder besser deren Zauberstäbe. Ihre Mutter hatte oft betont wie gut es war, dass sie beim Ministerium arbeitete. Es war ein wichtiger Job, er brachte nicht nur Geld, sondern ihre Mutter bekam auch all die Dinge mit, die wichtig waren. Damals hatte sich das junge Mädchen noch keinen Reim darauf machen können, was diese Information sein könnten. Später wusste sie es.
Ihre Mutter hatte nie etwas gemacht, was sie zu mehr qualifizierte. Kognitiv wäre sie sicher dazu in der Lage gewesen „Zauberer sind sehr konservativ“, hatte ihre Mutter immer gesagt: „Kinder ohne vorherige Hochzeit gibt es nicht.“, einmal hatte sie noch: „Schon gar nicht die von Schlammblütern“ gesagt, so leise, dass ihre kleine Tochter es beinahe nicht verstanden hätte. Es war mit Sicherheit nicht für die Ohren der Kleinen bestimmt gewesen.

Allein der Gedanke daran machte die junge Frau zornig. Sie musste sich stark zusammenreißen die Miene der unschuldigen Kleinen aufrecht zu erhalten, während sie sich in ihrer neuen Umgebung umsah.
Der Tropfende Kessel war gut besucht. Kein Wunder, das Wetter, obwohl gut vorher gesagt (in Muggel und Zauberer Nachrichten), war eher durchwachsen. Die meiste Zeit des Tages hatte es geregnet und obwohl es gerade verhältnismäßig trocken war, würde es bald wieder zu regnen anfangen.
Während sie ihre Schultern hoch zog und ihr Gesicht hinter einem Schleier aus braunem Haar verbarg, ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen. Tom der Wirt stand wie immer hinter dem Tresen, noch hatte er sie nicht bemerkt aber sie war sich sicher, dass er grüßend die Hand heben würde sobald er sie sah. Nicht, dass er sie kannte. Sie hatten sich schon oft gesehen, sogar einige Worte miteinander gewechselt aber sie war noch nie eine von denen gewesen, an die man sich erinnerte. Was ihr früher ein Dorn im Auge gewesen war, freute sie heute. Je weniger Leute sich an sie erinnerten umso besser.
An der Bar saß ein Mann, er sah so schäbig aus, dass sich die junge Frau wunderte, ob er seinen Platz je für mehr als den Toilettengang verließ. Vermutlich nicht mal dafür. Was für wunderbare Vorteile es bot, wenn einem ein Stück Holz alles abnahm.
Sie bemühte sich ihr Gesicht ausdruckslos zu halten, während sie sich weiter umsah. Zu ihrer linken saßen mehrere Menschen und aßen. Persönlich kennen tat sie keinen aber sie war sich ziemlich sicher, dass ein Tisch mit einem Weasley und dessen Familie besetzt war, wenn schon nicht das flammend rote Haar ihn verraten hätte, so doch die sehr schöne Frau, die an seiner Seite saß und gerade mit einem Mädchen diskutierte, die vielleicht im dritten oder vierten Jahr sein musste. Entgegen der landläufigen Meinung hielt die junge Frau nicht viel von dieser Familie. Sie waren reinblütig. Natürlich hatten sie gegen die Todesser gekämpft, was man ihnen vermutlich zu gute halten mussten aber das machte nicht besser, dass sie jetzt als Aushängeschild agierten, wie gut sich Reinblüter mit Muggelgeborenen vermischen konnten. Tatsächlich aber gab es nur einen Sohn, der sich mit einer Muggelstämmigen zusammen getan hatte, genau der Sohn und die Muggelstämmige die jeder kannte. Es war geschickt, das konnte man nicht abstreiten aber es brauchte mehr um die junge Frau zu überzeugen. Die anderen Weasley, natürlich abgesehen von dem Mädchen, hatten ausschließlich reinblütig geheiratet.

Sie war sehr erleichtert, dass ihre Zeit in Hogwarts nicht durch die Präsenz irgendeines Weasleys verdorben worden war. 2001, drei Jahre nach der Schlacht. Sie erinnerte sich gerne an diese Zeit zurück. Die Schule befand sich zu diesem Zeitpunkt noch immer im Wiederaufbau. Zwar war ein Großteil des Schlossen vollständig wiederhergestellt, allerdings waren es die Menschen noch lange nicht.
Die Oberen Klassen hatten den Krieg bewusst miterlebt, hatten miterlebt wie es war Dinge in der Zeitung zu lesen, erzählt zu bekommen, dass der eine oder andere Verwandte tot aufgefunden worden war, hatten miterlebt was es bedeutete, wenn ein Zimmernachbar nach den Ferien nicht mehr ins Schloss zurück kehrte. Sie hatten sich der Willkür dunkler Professoren aussetzen müssen. Sie waren es gewesen, die man hektisch zu evakuieren versuchte. Sie hatte man versteckt. Sie waren es gewesen, die in sicherer Entfernung die Schreie hörten, während ein verrückter Massenmörder und seine Anhänger ihre Geschwister und Eltern umbrachten. Einige von ihnen hatten Eltern die selbst zu den Mördern gehörten. Jeder von ihnen hatte furchtbares erlebt, keiner von ihnen war unbeschadet geblieben. Nur weile eine verhältnismäßig kleine Gruppe an Menschen sich für etwas Besseres hielt, nur weil eine Gesellschaft „Reinheit“ erlaubte. Es für das höchste Gut achtete.
Neben ihr gab es noch ein anderes Mädchen in ihrem Jahrgang, das ebenfalls nach Hufflepuff gekommen war. Insgesamt waren sie sechs in ihrem Haus. In den anderen Häusern sah es etwas besser aus. Trotzdem kamen sie insgesamt nur auf 35 Schüler. Viele Eltern waren mit ihren Kindern vor dem Krieg geflohen, hatten ihre Kinder auf andere Schulen geschickt. Noch war in England nicht angekommen, dass tatsächlich alles vorbei war. Man konnte es niemanden verübeln, schließlich hatte es bereits einmal so ausgesehen als sei alles in Ordnung.
Sie hatte die Schule gemocht, wobei ihr auch dort immer wieder aufgefallen war, wie anders sie behandelt wurde aber vor allem wie man auch die Kinder behandelte, die aus reinen Muggelfamilien stammten. Muggelkinder und Halbblüter waren mehr vertreten als Reinblüter und trotzdem schafften es die Kinder mit reinblütiger Abstammung irgendwie die anderen spüren zu lassen, dass sie anders waren. Erst dachte das junge Mädchen, dass es an der Selbstverständlichkeit lang, mit der sie Magie gebrauchten, mit der sie all das Fantastische um sie herum hinnahmen. Aber mit der Zeit wurde ihr klar, dass mit dem Reinblütig sein eine gewisse Arroganz und Selbstverherrlichung einher ging, die Muggelkinder nicht hatten.
Jede Geste, jedes Wort, jede noch so kleinste Bewegung schien „Ich bin besser als du“, zu schreien. Ganz unabhängig ob bewusst oder unbewusst, ganz unabhängig davon ob gewollt oder ungewollt. Reinblüter gehörten zu einer anderen Spezies, einer besseren Speziest, zumindest schienen sie dies zu glauben.

Die junge Frau straffte ihre Schultern kaum merklich und schlängelte sich möglichst unauffällig, mit gesengten Kopf durch die Menschen, die im Pub herum standen, sich von einer Ecke des Raumes zur anderen laut grüßten und nichts davon ahnten, was bald geschehen würde.
Noch ehe sie auf den Hinterhof gelangen konnte, fiel ihr die kleine Menschenmenge auf, die sich gerade bis in den Pub erstreckte. Sie hatten damit gerechnet. Die Jungs und sie. Immer wieder wurde der Eingang überwacht. Zur Sicherheit aller, hieß es. Eigentlich ging es nur darum die Zauberer-Gesellschaft das Gefühl von Sicherheit zu geben, was konnten stichprobenartige Kontrollen schon ausrichten? Jemand, der etwas im Schilde führte würde wohl kaum den Haupteingang benutzen. Man würde viel eher über das Floh-Netzwerk oder durch eine Seitenstraße kommen. Den Haupteingang zu benutzten war schlicht weg dumm. Sollte man zumindest meinen.
Sie musste sich ein Grinsen verkneifen, als sie sich an einer kleinen Familie vorbei schlängelte und auf den Hinterhof hinaus trat.
Es hatte erneut zu nieseln angefangen. Sie störte sich nicht daran, während sie mit einem schüchternen Lächeln auf den Lippen an der wartenden Menge vorbei schritt.
„Wenn das nicht die kleine Alea ist!“, quiekte der Mann mit einer Stimme, die nicht zu seinem etwas in die Jahre gekommenen Bären-Körper passen wollte: „Mensch, wir ham' uns aber lang nicht gesehen! Groß bist du geworden!“
Alea strahlte ihn an, sie bezweifelte zwar seine Worte, gefühlt war sie nach ihrem elften Lebensjahr nicht auch nur einen Millimeter gewachsen aber dass ausgerechnet er dort stand erleichterte ihre Aufgabe enorm. Innerlich jubelte sie. Er hatte sie erkannt. Das bedeutete, dass sie keinerlei Schwierigkeiten haben würde die Grenze zu passieren. Sie würde als 'kontrollierte Person' gelten und frei von aller Schuld sein noch ehe die Ermittlungen richtig beginnen würden. Alea, ihr Plan und ihre Jungs waren auf der sicheren Seite!
Der Mann winkte sie an der Menge vorbei, ehe er sie in eine enge Umarmung zog, bei der sich die junge Frau etwas verdrehen musste, damit er nicht versehentlich auf ihr Geheimnis stieß: „Sag Mädchen, wie geht’s deiner Mum?“, sofort fiel das Lächeln der jungen Frau in sich zusammen, natürlich führte kein Weg um dieses Thema vorbei, sie hatte innerlich trotzdem zu hoffen gewagt. Glücklicherweise nahm er ihr die Antwort ab: „Eine Schande, was mit ihr passiert ist! Eine richtige Schande!“, er schüttelte bedauernd den Kopf und im Gegensatz zu all den anderen wirkte er, als würde er es wirklich so meinen. Er war einer der wenigen, der sie wirklich gekannt hatte.

Aleas Mutter war immer eine sehr zurückhaltende Person gewesen. Alea konnte sich an keine Situation erinnern, in der ihre Mutter nicht darauf bedacht war möglichst unauffällig zu wirken. Am Ende hatte es ihr nichts genutzt.
Aleas Mutter war eines von vier Kindern gewesen. Als mit Abstand die Älteste war es ihre Aufgabe gewesen sich um die Jüngeren zu kümmern, während die Eltern arbeiteten. Ihre Familie galt als normale Arbeiterfamilie. Keine Zauberei. Nichts besonderes. Tatsächlich aber war Aleas Großmutter das einzige Kind einer sehr, sehr alten Zaubererfamilie. Ihr Pech war es, dass sie als Squib geboren worden war. Eine Schande für ihre Familie und weiterer Aufmerksamkeit nicht würdig tat man mit ihr, was man seit jeher meist tat – man verstieß die zehnjährige. Aleas Großmutter hatte sich davon nie erholt. Umso größer war der Schock, als Aleas Mutter Zauberkräfte entwickelte. Sie hatte das, was der Großmutter immer verwehrt bleiben würde, noch dazu würde sie nahezu das ganze Jahr über weg sein, Zaubern lernen und konnte sich nicht mehr um die anderen Geschwister kümmern. Mit Aleas Mutter geschah über die Jahre das Gleiche, was ihrer Mutter zuvor geschehen war. Nach und nach verlor sie den Platz in ihrer Familie, ihre Liebe, die Anerkennung. Mit jedem Sommer in dem sie in das heruntergekommene Haus zurück kehrte, lernte sie sich selbst ein klein wenig mehr hassen.
Grace, Aleas Mutter hatte es nie geschafft ihren Platz zu finden. Sie lebte stets mit einem Bein in beiden Welten. In ihrer Familie nicht willkommen weil sie zaubern konnte und in der Zaubererwelt nicht willkommen, weil sie als Kind von Muggeleltern galt. Nie hatte Grace jemanden erzählt wer ihre Großeltern waren, man hätte ihr eh nicht geglaubt.
Alea selbst kannte keinen ihrer Verwandten persönlich, ausschließlich ihre Mutter. Schuld daran war, das wusste Alea sicher, die Zauberergesellschaft, der Teil zumindest, der Blut vor Charakter stellte. Der Teil, der ihre Großmutter verstoßen hatte, so dass diese Aleas Mutter verstieß, anstatt sie als das zu sehen was sie war: ein Geschenk. Wäre Aleas Großmutter eine von ihnen gewesen, auch ohne Kräfte, so wäre alles anders gekommen. Aber das war es nicht.
Grace galt ihr Leben lang als Mensch zweiter Klasse, zumindest in der einen Welt, vielleicht floh sie deshalb immer wieder zu den Muggel.
Der Krieg aber vor allem die Zeit davor war Gift für ihre Mutter. Zweimal hatten sie sie besucht. Das erste Mal als es Gewitterte. Alea hatte sich noch über das grüne Feuerwerk über dem Haus gefreut, ehe sie ihre Mutter auf dem Boden liegend, nur spärlich bekleidet, auffand. Damals hatte sie nicht verstanden was passierte. Das war kurz bevor einer der Kollegen ihrer Mutter, sie im Landesinneren zusammen mit seiner Muggelfrau versteckte. Kurz vor dem Krieg und in der Zeit in der ihre Mutter immer runder wurde.
Alea hatte keine Geschwister, nie gehabt.
Sie überstanden den Krieg, kehrten zurück in ihr Haus. Doch nur weil der Krieg vorbei war, war die Gefahr gebannt. Der zweite Besuch kam, diesmal erkannte Alea das grausame Zeichen im Himmel. Sie sah noch die dunklen Gestalten, wie sie davon huschten. Sie roch noch immer das Blut. Das war der Tag an dem sie nicht nur das Kind verlor, das in sich, das in ihrer Mutter, es war der Tag an dem sie ihre Hoffnung in die Zaubererschaft verlor. Der Tag an dem sie Rache schwor.
Immer wieder fragte sie sich warum man ihre Mutter nicht einfach umgebracht hatte. Wenn schon nicht beim ersten Mal, dann doch beim zweiten. Vermutlich wäre das ein zu großer Akt der Gnade gewesen. Man ließ die junge Muggelfrau mit den Zauberkräften zurück.
Ab dem Zeitpunkt war alles anders, Aleas Mutter wurde zu einer sehr ängstlichen Frau, die lieber im Bett blieb anstatt sich den Ungerechtigkeiten des Lebens auszusetzen. Alea wurde zur Hausfrau, Köchin, sie versuchte ihre Mutter zum Aufstehen zu ermuntern und zum Essen zu bewegen. Sie tat alles, was sie in ihrem zarten Alter konnte, bis der Brief aus Hogwarts kam.

Die unangenehmen Gedanken mit einem leichten Kopfschütteln verscheuchend versuchte sich die junge Frau an einem Lächeln: „Eigentlich geht es ihr ganz gut“, so gut es einer Person in einer Irrenanstalt für Zauberer eben gehen konnte: „Sie hat jetzt angefangen zu malen“, er nickte und noch ehe er etwas sagen konnte, hielt Alea ihm ihren Stab hin: „Damit auch alles seine Ordnung hat“, sie zwinkerte und er lachte brüllend auf.
„Lass mal, kenne deinen Zweig von einem Stab ja. Geh nur durch“, er machte eine wedelnde Handbewegung: „Und grüß deine Mum von mir.“
Sie lächelte ihm dankend und etwas schüchtern zu, ehe sie den Durchgang zur Winkelgasse passierte. Sofort merkte sie, wie ein Großteil ihrer vorangegangenen Aufregung sich löste. Das Schlimmste war geschafft.
Darauf bedacht nicht zu schnell zu gehen, schlängelte sich die junge Frau durch die Passanten, den Kopf vorm Regen geschützt steuerte sie auf die Apotheke zu. Gleich würde es soweit sein. Gleich würde sie mit ihrem Handy die Bombe aktivieren und es gab eine reinblütige Familie weniger, die unschuldigen ihr Leben nahm. Alea würde genau so weit weg gehen, dass sie außerhalb der Gefahr war. Sie würde nicht weiter gehen. Sie würde einer der ersten am „Unfallort“ sein. Sie würde ihren Zauberstab ziehen und sich um so viele Verletzte wie möglich kümmern. Sie war Heilerin. Sie würde keinen Unterschied machen ob reinblütig oder nicht, das war der Plan, sie würde einfach helfen. Sie würde ein weiteres Alibi haben. Man würde erleichtert sein, dass sie zur Stelle war. Man würde ihr dankbar sein. Sie sollten ihr dankbar sein!
Alea erlaubte sich ein Lächeln, während sie die Muggelwaffe in einem Mülleimer deponierte: „Für die Menschen, die man Muggel nennt“, flüsterte sie, während sie sich einen Schritt entfernte: „Für die, die man Schlammblüter nennt“, ein weiterer Schritt: „für jeden, der Aufgrund seines Blutes für weniger Wert gehalten wird. Für meine Jungs. Für meine Mutter. Für eine bessere Welt!“
BOOM! Und sie rannte.



  
My School life
  Hogwarts
UTZ Ergebnisse
Zaubertränke – O
Zauberkust – O
Verteidigung gegen die dunklen Künste - O
Verwandlungen – E
Kräuterkunde - E

  
last but not least
  Avatarperson Kathryn Prescott
  Bildquelle http://katprescott.com.br/galeria/index.php


  Gesuch https://tearstellstories.de/theday/showt...hp?tid=969

  Dein Name Jo
  Dein Alter 27
  Deine Kontaktmöglichkeiten PN, Mail
  Regeln gelesen? @ geklaut bei Alex
  Darf der Steckbrief weitergegeben werden? Ja
  Darf das Set weitergegeben werden?
Ja
  
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#2
Eine aversio <3
Ich lese dich die nächsten Tage.
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#3
Hallo und erstmal Herzlich Willkommen im TDAT Biggrin
schön das du hergefunden hast und dann noch unserer Aversio angeschlossen hast. Find ich wirklich sehr super <3

aber nun kommen wir zur Korrektur:

Gesinnung Möchtest du mir in ein paar Sätzen erklären, wieso du sie so eingeordnet hast?

Blutstatus Es wirkt, als würden die zwei Absätze nicht so ganz zusammengehören. Biggrin Am besten du streichst den letzten Satz oder formulierst ihn um, denn der Ansatz ist wirklich gut.

Besonderheit Magst du bitte noch hinzufügen, wie viel Veela sie am Ende noch ist? Sie erbt das ja ^^, wenn auch verdünnt. Wir haben auch nochmal heruntergerechnet. Sie wäre 1/16

Irrwicht Bitte beschreiben, wie sich dieser Darstellt und eventuell, wieso das genau ihr Irrwicht ist. Muss ja einen Grund haben, das sie das kennt und gesehen hat. Happy

Familie Ich hab das mal innerhalb des Teams besprochen und wir fragen uns zum einen, wie es dazu kam, dass eine Veela sich mit einem Muggel paaren konnte. Hier ist die Frage, ob es überhaupt Zulässig war, denn es ist kein Fall bekannt, der so etwas belegen würde. Auch stellt sich nun die Frage, ob die Nachfahren so gesehen schon magisch sind, denn Veela sind ja magische Wesen. Du siehst, das hier ist alles ein wenig Kompliziert und wir würden uns freuen, wenn du uns das ganze ein wenig Näher erklären könntest, wie du dir das Vorgestellt hast. Happy

Zudem würde mich, wenn ihre Mutter eben eine Muggelstämmige Hexe ist, interessieren, in welchem Haus sie zur Schule gegangen ist. ^^

Vergangenheit ich bin von der Vergangenheit... verwirrt?! Mir fehlen zum einen jegliche Informationen, die ich gerne wissen möchte:
  • erstes magisches Erlebnis
  • erster Besuch in der Winkelgasse (vor allem bei Muggelstämmige wichtig)
  • erster Schultag mit Einteilung
  • Schulzeit, eventuell irgendwelche Schulinterne Aktivitäten
  • bei Erwachsene: Ausbildung, Berufsleben, Leben außerhalb Hogwarts
  • AKTUELLE EREIGNISSE!! (findet ihr alle in unserer Übersicht)

Auch Ignorierst du ein paar Fakten:
Der Tropfende Kessel gehört Hannah Abbott.
Die Kinder der Weasleys sind NOCH NICHT in Hogwarts, insofern du auf deren Kinder anspielst.

Allgemein verwirrt mich deine Vergangenheit ungemein, weil es einen schwer fällt, irgendwas zuzuordnen.
Du sprichst auch plötzlich davon, das ihre Mutter eine Squib ist, aber das wird bis dato null ersichtlich. Neben die Punkte, die ich schon genannt habe.

Auch wenn es für dich wahrscheinlich ne ziemlich dumme Situation ist, würde ich dich bitten, ihre Vergangenheit nicht wie ein Post zu gestalten, sondern einfach von ihr zu Erzählen. Von Anfang bis Ende. Du kannst dafür auch eine Zeitleiste nehmen, das würde dir ungemein an Arbeit erleichtern, die ich dir jetzt aufbürde. Gerne kannst du die Teile aus deiner Vergangenheit als Zitate mit einbauen, dann war die Arbeit nicht umsonst. Happy
Aber leider ist bei uns diese Form nicht erlaubt.

Bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden.

liebe Grüße
Alex
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