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Somehow I'll make an animagus out of you
Alaric & Helios | 03.01.2015 | Ashwoodzelt - Alarics Büro
Alaric Lestrange, Helios McGillan 03.01.2015 Ashwoodzelt - Alarics Büro
#1
Alaric saß vornübergebeugt am hölzernen Schreibtisch in seinem Büro. Das alte Eichenholz glänzte leicht im warmen Schein des Kaminfeuers. In die vier Holzbeine des großen Tisches waren kleine Greifenfiguren geschnitzt, die majestätisch ihre Flügel ausgebreitet hatten und stolz in die Höhe blickten. Alaric zog leicht an dem Kragen seines schwarzen Gewandes, das mit goldenen Verzierungen bestickt war und atmete tief durch den Mund aus. Vorsichtig setzte er die Schreibfeder ab, damit er auf den Dokumenten keine Tintenkleckse hinterließ und fuhr durch seine blonden Locken. Jetzt im Nachhinein hatte er es mit der Wärme wohl doch etwas zu gut gemeint gehabt. Der ehemalige Auror krempelte die Ärmel seines edlen Zaubergewandes etwas zurück, wodurch der vernarbte Schriftzug „Blutsverräter“ auf seinem rechten Unterarm zu sehen war. Alaric schämte sich nicht dafür, dass er nicht die Werte seiner Eltern teilte. Er streckte sich. Dann widmete er sich wieder seiner Arbeit widmete.
Vor Alaric auf dem Tisch lagen mehrere Dokumente, die er als Schulleiter bearbeiten musste und der Plätzchenteller zu seiner Rechten war mittlerweile halb geleert. Vorsichtig nahm der Reinblüter einen Schluck von seinem frisch zubereiteten Tee, dessen Kräutermischung der experimentierfreudige Zauberer selbst zusammengestellt hatte. Abwägend überprüfte er den Geschmack des warmen Getränkes. Süß, fruchtig, genau nach seinem Geschmack. Vielleicht war der Erdbeergeschmack zu stark, denn er überdeckte den Käsekuchen-Geschmack.
Alaric stoppte in seiner Arbeit und blickte aus einem der Fenster. Die Scheiben der Fenster waren mit einem Zauber belegt. Zwar konnte man hinaussehen, doch es war nicht möglich von außen in das Büro des Schulleiters zu blicken. Eine praktische Tatsache, denn so konnte vertraute Gespräche unter vier Augen geführt werden.
Alarics tiefblaue Augen wanderten hinauf zu dem schneebedeckten Schloss und fixierte den Ravenclawturm, der majestätisch in die Höhe ragte. Wie es ihr gerade erging? Was sie gerade tat? Fragen über Fragen, die sich Alaric fast täglich stellte und zu seinem Bedauern wusste er nie die Antwort darauf. Er seufzte.
Seitdem er erfahren hatte, dass seine Tochter noch lebte waren erst eineinhalb Wochen vergangen. Jedoch, für den Schulleiter Ashwoods fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Seit jenem Tag wartete er Tag für Tag sehnsüchtig darauf, dass Aria bereit für ein Gespräch war. Es gab so vieles das er wissen wollte. Und Alaric war sich sicher, dass auch die junge Ravenclaw einige Fragen an ihren Vater hatte. Immerhin war ihre ganze Welt vor Kurzem auf den Kopf gestellt worden.
Auch wenn er am liebsten zu seiner Tochter stehen würde und in der Öffentlichkeit ihr der Vater sein wollte, den sie verdient hatte, Alaric durfte nichts überstürzen. Es musste geheim bleiben, dass die halbblütige Hogwartsschülerin seine Tochter war und das hatte er seiner dickköpfigen Tochter auch versucht klar zu machen. Alaric wusste, wie wichtig seinen traditionellen Eltern die Reinheit ihrer Blutlinie war. Würde herauskommen, dass er das Blut der elitären Lestranges verneint hatte, es würde für Aria nicht gut ausgehen.
Knock. Knock. Alaric wurde aus den Gedanken um seine Tochter gerissen. Wie eine Schlange schluckte er das letzte und viel zu große Plätzchenstück, das noch im seinem Mund gewesen war hinunter. Alaric räusperte sich und trank schnell einen Schluck vom Tee hinterher. Anschließend gewährte er, mit einem kräftigen, aber freundlichen „Herein“ seinem Besuch den Eintritt. Noch bevor sich die Tür geöffnet hatte und der Besuch eingetreten war, hatte Alaric bereits gewusst, um wen es sich bei seinem Besucher handelte. Nicht weil der Junge einen so starken Gestank an sich hatte, der durch die Tür hindurch wahrgenommen werden konnte. Nein, der flüchtige Blick auf die Uhr hatte Alaric verraten, dass er mal wieder die Zeit aus den Augen verloren hatte.
Alaric stand von seinem Schreibtisch auf. Mit einem warmen Lächeln auf den Lippen kam er dem Jungen auf halber Strecke entgegen. Er reichte ihm zur Begrüßung die Hand und war gespannt, was der Junge zu erzählen hat. „Guten Tag Helios. Bitte setzen Sie sich“, mit einer einladenden Geste deutete er auf die Sitzecke in der Ecke des Büros. Alaric wollte es dem jungen Gryffindor überlassen, ob er das Sofa oder den Sessel wählte. „Und was macht das Blatt?“, platzte es aus dem neugierigen Mann heraus, der breit grinste. „Wollen Sie wagen etwas zu trinken?“, erkundigte er sich indirekt danach, ob der Sechstklässler ein Getränk haben wollte?
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