Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Außerdem verwenden Folgende Plugins Cookies:
Erweiterter Account Switcher
Mention Me
Mybb for Mobile
Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

I don't like Mondays - normally
Früher Abend # 19.01 # Große Halle
Nikolai Kudrjawzew, Samara Presley 19.01.2018 Große Halle # Gryffindor Tisch
#1
Montage waren normalerweise wirklich scheiße. Es war nicht schlimm genug dass es Montag war, nein Sam hatte auch noch Doppelstunde Geschichte am Ende des Tages. Doch heute waren die sonst so öden Stunden ganz erträglich gewesen. Nicht einmal die dröhnende Stille zwischen ihr und Grace hatte ihr heute etwas ausgemacht. Seltsam wie die Dinge so laufen konnten wenn man mal wieder ein wirklich angenehmes Wochenende verbracht hatte. Lächelnd hatte die Gryffindor ihre Schulsachen zusammen gepackt, selbst die Hausaufgaben hatte sie heute aufgeschrieben und nahm sich vor diese auch endlich mal zu machen. Verdammt, was zum Teufel war mit ihr auf einmal los? Fehlte gerade noch dass sie anfing gute Noten zu schreiben und einen guten Abschluss machte. Der Gedanke erschreckte sie doch schon ein wenig für einen kurzen Moment lang. Man musste es ja nicht gleich übertreiben, vielleicht schrieb sie ja auch nur einen Teil der Hausaufgaben, sie konnte es nicht verantworten dass ihre Professoren noch einen Herzanfall erlitten weil sie so plötzlich anfing ihre Aufgaben zu machen. Samara wusste natürlich dass wenn sie ihren Kopf einsetzte sie durchaus in der Lage war gute Leistungen zu bringen. Es war nun mal eher ihr innerer Schweinehund der sie ablenkte und dazu brachte alles andere zu bevorzugen. Irgendwie gab es immer irgendetwas was mehr Spaß machte, naja gut das war auch nicht schwer - wem außer Strebern machte lernen und Hausaufgaben Spaß? Jemand der vor allem nicht wusste was Spaß eigentlich sein konnte.

Schmunzelnd und mit ihren Schulsachen an sich gedrückt schlenderte die junge Presley vom Klassenzimmer und hielt schon nach ihrem besten Freund Ausschau. Matt hatte immerhin schon viel früher Schulschluss gehabt, wobei Sam sich aber ziemlich sicher war, als sie ihn nirgendwo entdeckte, dass er sich in der Bibliothek vergraben hatte. Ein andere Gedanke war dass er sich irgendwie wieder zu Emma verirrt hatte und das gefiel Samara eher weniger. Egal ob Emma seit dem letzten Aufeinandertreffen in ihrem Ansehen gewachsen war, so war die Presley immer noch der Auffassung dass Emma und Matt nicht zusammen passten. Trotzdem hatte Sam auch gelernt dass sie sich nicht wirklich einmischen würde, außer Matt fragte sie nach ihrer Meinung. Zurückhalten war nicht. Irgendetwas hatte sich bei Sam zwar verändert aber zurückhaltend war sie deswegen dreimal nicht.

Gemächlich war sie nun in die Große Halle getreten, bis zum Abendessen war es sicherlich noch eine knappe Stunde und die Tische waren noch nicht einmal gedeckt. Zum Hausaufgaben machen war es hier jedoch viel zu laut, immerhin tummelten sich in der Großen Halle meistens nun die ausländischen Schüler und prompt erkannte sie jemanden den sie doch schon ein wenig in ihr Herz geschlossen hatte. Wie kitschig das doch klang! Mit einem schiefen Lächeln schlenderte sie auf den Durmstrangschüler zu und tippte ihm auf die Schulter. "Hey, hey. Na? Hast du Lust auf ne Runde Zauberschach?", begrüßte sie Nikolai munter. Oh, sie war wirklich bester Laune, nur hoffentlich war das mal ein bisschen von längerer Dauer.
Offline
Inplayzitate Zitieren
#2
Ganz andere Probleme als die Gryffindor hatte der Durmstrang. Er würde vermutlich einen glänzenden Abschluss hinlegen. Aber es gab ja auch ansonsten wenig, was ihn davon abhalten würde. Er hatte sich mit keinem besten Freund oder Freundin zerstritten. Und lebte weiter mehr oder weniger mäßig glücklich sein mehr oder weniger unfreiwilliges Dasein als Single. Also keinerlei Ablenkungen um seine perfekte Schullaufbahn fortzusetzen. Aber sind wir ehrlich: Er war kein Fan von dem traditionellen Durmstrang Leben und Wettbewerbe oder so etwas waren auch nichts für ihn, also war er immer schon gern in der Bibliothek verschwunden, um die Welt um ihn herum eine gute Welt sein zu lassen und eben zu lesen und unfreiwillig dabei wohl auch zu lernen. Ließ sich ja nicht vermeiden! Und im Englischen hatte er auch nie ein Problem gehabt, im Gegensatz zu anderen Schülern der Austauschschulen als diese nach Hogwarts für das Turnier kamen, schließlich hatte er immer englische Aupairs gehabt. Nur seinen russischen Akzent war er noch nicht losgeworden. Aber daran könnte er ja die Jahre arbeiten. Denn er hatte nicht vor zurück in sein Heimatland zu gehen. Nein. Er wollte endlich aus diesem Sumpf der Tradition und des Drucks fliehen. Und das Trimagische Turnier war ein super Sprungbrett was dies anging.

An diesem Tag hatte sich Nikolai, auf Grund der Wetterlage, dazu entschieden ins Schloss zu gehen und dort war er ausnahmsweise mal nicht in der Bibliothek, sondern saß in der großen Halle und schrieb ein paar Briefe in die Heimat, neben ihm lag aber auch das Buch für Arithmantik neben der Pergamentrolle mit seinen halb bereits erledigten Hausaufgaben für Verwandlung. Er hatte mittendrin eine Pause gemacht, etwas gelesen und dann war ihm aufgefallen, dass er lange nicht mehr nach Hause geschrieben hatte und somit seiner Pflicht als guter Sohn nicht nachgekommen war — und das musste er ja ändern. Oder so ähnlich. Er wollte deshalb jedenfalls keinen Disput mit seiner Familie vom Zaun Brechen.
Dann jedoch tippte ihn jemand an und es war ein Wunder, dass er nicht den Federkiel abbrach, auf das Pergament kleckste oder gar das Tintenfass umstieß — gut, dass er das sowieso immer direkt wieder zuschraubte, war zwar mühsam, aber er kannte sich und seine verträume, schusselige Art manchmal. Der junge Mann hob also die Hand an und wirbelte im gleichen Moment herum. „Samara“, sagte er dann mit seinem schweren russischen Akzent und lächelte sie freudig an. „Zauberschach? Natürlich, wenn du bereit bist zu verlieren.“ Er sah sie spitzbübisch an, räumte dann seine Habseligkeiten etwas zusammen, damit auch Platz für ein Schachspiel zwischen ihnen war und bedeutete ihr sich ihm gegenüber zu setzten.

„Hast du deine Hausaufgaben für Verwandlung schon gemacht?“, fragte der Durmstrang schließlich als er diese halberledigte Aufgabe zusammenrollte und neben sich legte, auf dem Rest platzierte. Aber vermutlich eher nicht. Sie hatten ja erst heute Morgen Verwandlung gehabt. Aber Nikolai kannte sich: Er machte alles lieber sofort, sonst vergaß er es und so etwas konnte er nicht leiden. Er erledigte gern seine Hausaufgaben, zumindest meistens, weil man dabei ja etwas lernen konnte. So gab er nicht selten auch viel zu viele Seiten ab. Aber … was sollte er tun? Er wollte eben gern alles schreiben!
Abwesend
Inplayzitate Zitieren
#3
Sam wusste nicht genau wieso sie heute so voller Tatendrang und guter Laune war. Irgendwie hatte sich der Grund dazu nicht wirklich erschlossen. Aber war das auch kein Grund deswegen grüblerisch sich die eigene Laune zu verderben - sie akzeptierte es einfach. Nahm es einfach so hin und genoss es ihre Umgebung einmal wieder wahrnehmen zu können ohne gefühlt jedem den Kopf abreißen zu wollen der ihr nicht in den Kram passte. Die Presley wusste selbst dass sie eine richtig miese Ausstrahlung haben konnte und das wohl auch einer der Gründe war weswegen die meisten dann auch Abstand von ihr nahmen. Natürlich gab es da auch ein zwei Ausnahmen, es waren einmal mehr gewesen doch so konnte sich das Leben eben ändern. Samara versucht sich nicht unterkriegen zu lassen, sie hatte hart an sich gearbeitete, getrauert und versucht ein geeignetes Ventil für ihre wirklich schlechte Laune zu finden. Mit der Zeit schien es sich ja immerhin ein wenig gelegt zu haben. Es zog zwar immer noch in der Brust der jungen Gryffindor wenn sie eine gewisse Person auf den Gängen, im Gemeinschaftsraum oder auch ihren Träumen sah, aber es wurde weniger. Sie lernte ihn zu ignorieren, nur das mit Grace, da wollte kein Gras drüber wachsen. Aber immerhin hatte sie Matthew wieder, ihre Stütze, ihren Fels in der Brandung, der einfach dafür sorgte dass sie nicht wieder den Boden unter den Füßen verlor und genau das hatte ihr so sehr gefehlt. Vielleicht war es nun auch einer der Gründe weswegen sie sich heute ausnahmsweise einmal nicht von der Schule genervt fühlte, es war doch alles ein wenig in Perspektive gerückt wenn sie ehrlich mit sich war.

Beschwingt hatte die Gryffindor die Große Halle betreten, unbewusste schon nach bekannten Gesichtern Ausschaue gehalten und schließlich Nikolai entdeckt. Sie mochte den Russen. Er war ihr verdammt sympathisch und dazu kam noch sein genialer Akzent wenn er Englisch sprach. Die gebürtige Schottin kannte sich durchaus mit Akzenten aus, denn immerhin fiel es manchen Menschen wirklich schwer ihren schweren Dialekt zu verstehen. Vor allem wenn sie sich keine Mühe gab oder sich versuchte einen Scherz daraus zu machen und aus Absicht einen ziemlich schweren schottischen Akzent auflegte. Der Ausdruck auf den Gesichtern, selbst von Muttersprachlern war einfach unbezahlbar wenn sie kein Wort verstanden von dem was Sam sagte. Nik begrüßte sie sogleich freudig. Er hatte wohl konzentriert an einem Aufsatz gefeilt. Sam fragte sich ob sich der Unterricht hier sehr von dem in Durmstrang unterschied, abgesehen eben von der Sprache.

"Hausaufgaben? Puh ich hatte jetzt erst einmal Schulschluss und konnte noch keinen Gedanken dran verschwenden wenn ich ehrlich bin!", antwortete sie dem Durmstrangschüler und fuhr sich durch ihre dicken, lockigen Haare, bevor sie sich ihm gegenüber an den Tisch setzte. Sie blickte auf den Tisch, auf dem er anfing das Spiel zu platzieren. "Ich glaube kaum dass ich heute verlieren kann, mein Lieber. Ich hab ausgesprochen gute Laune und irgendwie beflügelt das!", grinste sie ihren Gegenüber breit an. Sie half ihm schließlich die Spielfiguren zu platzieren und drehte das Spiel so dass die schwarzen Figuren auf ihrer Seite standen - sie spielte meistens Schwarz und war bisher auch gut damit gefahren. "Du fängst an!"; forderte sie Nik an und ließ ihre gefalteten Hände nun auf den Tisch sinken. Zauberschach erlaubte es ihr einfach mal eine Auszeit zu bekommen, leider hatte sie diese in letzter Zeit nicht genommen. Sie war zu aufgewühlt gewesen um sich richtig konzentrieren zu können.
Offline
Inplayzitate Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste