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sometimes the person you'd take a bullet for is behind the trigger
15.01 | nachmittags | Ernie & Susan | Zuhause
Ernie Macmillan, Susan Macmillan 15.01.2015 Anwesen der Macmillans
#1
Susan ging es schlecht und ja, sie machte sich auch Sorgen und ziemlich viele Gedanken. Es lief doch nicht mehr so, wie sie es wollte und natürlich war ihr bewusst, dass sie einen riesigen Fehler begangen hatte. Doch was sollte sie tun? In ihrer Verzweiflung wirkte das richtig. In ihrer Verzweiflug hatte sie nicht mehr nachdenken können. Und jetzt stand sie dort, wo sie nun mal stand. Sie hatte falsche Entscheidungen getroffen, sie hatte ihre Familie verraten... Sie hatte Ernie verraten. Eigentlich hatte sie ihr ganzes Leben in die Tonne geworfen und merkte, wie es immer mehr zerbrach. Susan konnte und wollte nicht mehr mit dieser Lüge leben. Ernie und sie hatten versprochen, dass es besser werden würde. Sie hatten versprochen, dass sie wieder so werden würden wie früher. Doch Susan merkte, dass sie diese eine Sache nicht immer wieder verschweigen konnte. Wie sollte das funktionieren? Sie wollte ihre Familie zurück haben und vor allem, wollte sie nicht mehr das Falsche machen. Die Macmillan sah keine andere Möglichkeit als mit ihrem Mann darüber zu sprechen, auch wenn sie nicht wusste, wie sie das tun sollte und auch wenn sie nicht einschätzen konnte, wie er reagieren würde. Wobei ziemlich deutlich feststand, dass er sich nicht freuen würde. Er wäre enttäuscht und würde sie verurteiln. Genau das tat sie selbst doch auch schon. Susan wusste, dass sie kein Verständnis erwarten konnte und deshalb war es doch auch so viel leichter, einfach weiterzuschweigen und nichts zutun. Doch sie merkte auch, dass diese Sache sie innerlich auffraß. Sie konnte so nicht mehr leben! Sie musste mit ihm reden... Sie musste mutig sein und alles riskieren und genau deswegen ging es ihr in diesem Augenblick auch so schlecht. Ihr war kotzübel und das lag sicherlich nicht an ihrer Schwangerschaft. Susan hatte nun mehrere Tage überlegt, wie sie dieses Gespräch beginnen sollte, doch sie wusste nicht, wie sie es tun sollte. Sie wusste nur, dass es immer schlimmer werden würde, wenn sie noch weiter warten würde. Wieso war diese Fehler so schrecklich und zerstörte ihr ganzes Leben? Wieso hatte sie das nur gemacht?

Susan hatte die Mädchen zu Ernies Eltern gebracht und kam nun endlich nach Hause. Er wusste nicht, dass die Kinder nicht da waren und sicherlich war der Abend auch anders geplant. Doch Susan wusste, dass sie nicht weiter davonlaufen konnte. Sie hatte keine Kraft mehr. Sie schloss die Tür hinter sich und zog ihren Mantel und ihre Schuhe aus, bevor sie ins Wohnzimmer kam und auf ihren Mann traf. Ihre ganze Körpersprache machte deutlich, dass das nicht leicht für sie war. Doch was sollte sie tun? Sie konnte nur hoffen, dass er sie nicht direkt verlassen würde... Doch sie wusste, dass diese Hoffnung verschwindend gering war in Anbetracht der Tatsache, was sie getan hatte. „Ernie, ich muss dir etwas sagen...“, begann sie schließlich einfach, weil sie wusste, dass der Mut sie sonst wieder verlassen hätte. Wieso sie nicht nach Gryffindor gekommen war, wurde nun ziemlich deutlich. „Ich hab die Mädchen zu deinen Eltern gebracht und es tut mir leid, dass es noch kein Essen gibt, aber ich muss mir dir reden und wenn ich das weiteraufschiebe, wird meine Entscheidung beziehungsweise das was ich getan habe, nur noch schlimmer“, sagte sie ehrlich und atmete tief durch, um nicht vollkommen aufgelöst zu sein und in Tränen auszubrechen. „Mir geht es gut und dem Kind geht es auch gut, mach dir keine Sorgen. Auch den Mädchen geht es super“, sagte sie schnell, weil sie Ernie eben kannte. Er war der beste und warmherzigste Mensch, den sie kannte. „Ich hab etwas gemacht... Oder ich hab mich für etwas entschieden, was absolut falsch war... Ich hab Mist gebaut und ich habe Angst, es dir zu sagen, weil ich weiß, dass du mich danach nicht mehr so ansehen kannst, wie du es immer getan hast. Ich liebe dich, aber irgendwas in mir hat sich verändert... Ich habe...“, versuchte sie sich zu erklären und sah ihn mit Tränen in den Augen an. „Ich weiß, dass ich es alleine nicht schaffen werde und deswegen muss ich es dir sagen... Aber ich habe Angst vor dem, was du gleich sagen wirst... Kannst du mir versprechen, dass du mich nicht hassen wirst?“, fragte sie ihn und merkte, wie viel ihr an dieser Frage lag. Sie brauchte die richtige Antwort von ihm, auch wenn sie wusste, dass seine Antwort eine andere sein würde, wenn sie ihm offenbarte, dass sie zu Aversio gehörte.
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