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Jewel Tully & Elena Ramirez| Gemeinschaftsraum | 04.10. | nachts
Elena Ramirez, Jewel Tully 04.10.2014 Gemeinschaftsraum Hufflepuff
#1
Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis der Rest der Schülerschaft oder in diesem Fall ihr Schlafsaal eingeschlafen gewesen war und es hatte noch mehr Vorbereitung und Gewissenhaftigkeit von Elena gefordert, beim Verlassen desselbigen nicht ihre Mitschülerinnen wieder aus dem Schlaf zu reißen. Vorbereitung und Gewissenhaftigkeit, die sie besser mal in die Schule investiert hätte, wovon sie aber nichts wissen wollte. Sie hatte ein dringenderes Vorhaben heute, das gewissen Leuten auch für die Zukunft eine größere Lehre sein würde, als das Fächer wie Geschichte der Zauberei, Zauberkunst oder Verteidigung gegen die dunklen Künste jemals sein könnten. Wobei man bei ihrer Umsetzung möglicherweise erkannte, dass sie etwas zu viele Muggelfilme geschaut hatte, in denen irgendwelche verbotenen Aktionen vorgekommen waren. Die sonst so farbenfrohe Hufflepuffschuluniform hatte sie jedenfalls eingetauscht gegen eine dunkle Leggins und einen dunklen Sweater, wie das die Ninjas Hollywoods eben so machten auf ihren Missionen. Die Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und lediglich mit einer Umhängetasche bewaffnet, kam sich Elena so vor, als wäre sie bereit für jegliche Schandtat, obwohl die Chancen vermutlich nicht so hoch waren, dass sie hier im Schloss um ihr Leben laufen musste, zumal der Weg, den sie zurücklegen musste nicht mal sonderlich weit war und trotzdem genauso verboten. Mit dem Wissen im Hinterkopf betrat sie schlussendlich den Gemeinschaftsraum. Ein vertrauter Weg, schließlich hatte sie ihn bereits hunderte Male genommen. Dann allerdings bei Tageslicht oder zumindest bei Beleuchtung und nicht wie jetzt, im Dunklen und fast ohne etwas zu sehen, bis sie den Gemeinschaftsraum erreichte, wo dank verschiedener Feuer die in den Kaminen noch vor sich hin glommen, zumindest wieder Umrisse zu sehen waren. Bis hier hin hatte Elena es nicht gewagt, Licht zu machen. Erst jetzt traute sie sich den Zauberstab aus der Brusttasche des Sweaters zu holen und einen Lumoszauber zu wirken. Obwohl die Sechstklässlerin das niemals zugegeben hätte, hätte sie gerne alle Lampen angemacht im Raum, denn so einladend der Raum wirkte wenn es hell war, so gespenstisch konnte es hier schon mal wirken, wenn man alleine bei Nacht rumstand.

Besonders die Bilder waren Elena in der Hinsicht unheimlich. Sie mochte es bei Tag schon nicht von ihnen beobachtet zu werden und erst recht mochte sie es nicht, wenn sie es selbst nicht sehen konnte. Trotzdem sagte sie sich in diesem Moment einfach, dass sie sich nicht so anstellen durfte, ansonsten machte sie doch das gesamte Unternehmen zunichte. Ein paar Schritte weiter in den Raum hinein und sie hatte diesen Vorsatz aber schon wieder vergessen, als sie die Umrisse einer weiteren Person bemerkte und vor Schreck fast ihren Zauberstab fallen gelassen hätte. Deswegen war sie wohl nicht unbedingt die beste im Duellierclub. Viel zu schreckhaft. „Jewel du hast vielleicht Nerven“, flüsterte sie als sich ob der diffusen Lichtverhältnisse endlich ihre Freundin erkennen konnte. „Ich hätte dich fast vor Schreck verhext“ Eigentlich war man ja verabredet und es sollte nicht so überraschend sein, sich hier um diese Zeit zu begegnen, aber wie gesagt … bei Dunkelheit war immer alles anders. „Oder meine Tasche fallen lassen und bei Merlin, du weißt, dass das nicht gut gegangen wäre“ Demonstrativ schulterte sie ihre Tasche nochmals. Wahrscheinlich hätte sie es tatsächlich bereut, wenn ihr das Zeug darin runtergefallen wäre, nicht nur weil es verdammt teuer war Stinkbomben dieser Qualität zu erwerben, sondern auch weil man Stinkbomben nur dann zünden sollte, wenn man selbst nichts davon abbekam. Zumindest vorteilhafter wäre das schon, zumal diese hier auch langanhaltende Wirkung besitzen sollten und Elena eigentlich geplant hatte sich auch zukünftig noch im Gemeinschaftsraum aufzuhalten. Wie das die Jungs machen würden, deren Schlafsaal demnächst verdammt ungemütlich sein würde, wusste sie nicht aber es war ihr auch egal. Ein bisschen Spaß musste man eben schon verstehen. Besonders wenn man sich selbst auch hin und wieder den einen oder anderen Scherz erlaubte. Oder im Falle mancher Schlafsaalbewohner einfach nur ein Idiot war. Dann musste man eben damit rechnen.
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